Surfboard Verleih: So findest du das beste Angebot für dich

Nicht jeder Surfer besitzt ein eigenes Board – Surfboard leihen ist oft die klügere Wahl! In diesem Guide erfährst du, worauf du bei der Wahl des richtigen Surfboard-Verleihs achten solltest: Board-Typen, Preise, Equipment-Qualität, Kaution und Schadensregelung. Damit findest du das beste Angebot und gehst optimal ausgerüstet in die Wellen!

Surfboards zum Verleih am Strand – Tipps zur Wahl des richtigen Surfboard-Verleihs
Kevin Kossbiel
27.02.2026

Lesedauer: ca. 8 Minuten

Surfboard leihen – Warum Verleih für viele die beste Wahl ist

Nicht jeder Surfer besitzt ein eigenes Board – und das muss auch nicht sein! Ob für den spontanen Surf-Ausflug im Urlaub, den ersten Surfkurs oder das Testen eines neuen Board-Typs: Ein Surfboard-Verleih bietet dir die Möglichkeit, unkompliziert und günstig auf die Wellen zu gehen. Gerade für Anfänger ist das Leihen deutlich sinnvoller als der sofortige Kauf: Du kannst verschiedene Board-Typen ausprobieren und erst dann investieren, wenn du weißt, was du brauchst.

Doch Verleih ist nicht gleich Verleih. Die Angebote unterscheiden sich in Preis, Equipment-Qualität, Service und Zusatzleistungen erheblich. In diesem Ratgeber erfährst du, wie du den passenden Surfboard-Verleih findest und worauf du bei der Auswahl achten solltest.

Vorteile des Surfboard-Verleihs

  • Kein Kauf nötig: Surfboards sind teuer (150–1.500 €). Für Anfänger und Gelegenheits-Surfer lohnt sich ein Kauf nicht sofort.
  • Kein Transport-Stress: Boards sind sperrig und teuer im Flugzeug zu transportieren. Vor Ort leihen ist praktischer und günstiger.
  • Vielfalt testen: Du kannst verschiedene Board-Typen ausprobieren – Longboard heute, Funboard morgen, Shortboard übermorgen.
  • Aktuelles Equipment: Gute Verleihe haben aktuelle, gut gewartete Boards – kein Vergleich zu altem, gebrauchtem Equipment.
  • Wetsuit inklusive: Viele Verleihe bieten Board und Wetsuit als Package-Deal an.

Was bietet ein guter Surfboard-Verleih?

Ein professioneller Surfboard-Verleih zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

Vielfältiges Board-Sortiment

Ein gutes Verleih-Sortiment umfasst:

  • Softboards/Foamboards: Für absolute Anfänger – sicher, stabil, ideal zum Lernen.
  • Longboards: Für Einsteiger und Longboard-Enthusiasten.
  • Funboards/Mid-Length: Das meistgefragte Board – für Anfänger bis Intermediate.
  • Shortboards: Für fortgeschrittene Surfer.
  • Fish und Hybrid-Boards: Für erfahrene Surfer mit spezifischen Präferenzen.

Je mehr Auswahl, desto besser kannst du das Board für dein Level und die aktuellen Wellenbedingungen wählen.

Guter Zustand des Equipments

Leihboards sollten regelmäßig gewartet und repariert werden. Achte auf:

  • Keine tiefen Dents oder Risse im Board (kann Wasser eindringen und Gewicht erhöhen)
  • Intakte Fins
  • Frisches Wax oder Grip-Pad
  • Funktionsfähige, nicht spröde Leash
  • Dichter, sauberer Wetsuit

Beratungskompetenz

Ein guter Verleiher gibt dir ehrliche Empfehlungen: Welches Board passt zu deinem Level? Wie sind die aktuellen Bedingungen? Wo sind gute Spots in der Nähe? Beratung ist oft kostenlos – nutze sie!

Faire Preise und transparente Konditionen

Vergleiche Preise, aber achte dabei auch auf:

  • Was ist im Preis inbegriffen? (Wetsuit, Leash, Wax)
  • Wie werden Schäden abgerechnet? (Kaution, Schaden-Pauschale)
  • Gibt es Halbtagspreise oder Wochenrabatte?
  • Gibt es einen Schaden-Schutz/Versicherung?

Preise beim Surfboard-Verleih – Was ist normal?

Die Preise variieren je nach Region und Equipment-Typ:

  • Softboard/Anfänger-Board: 15–25 € pro Tag
  • Longboard: 20–35 € pro Tag
  • Funboard/Mid-Length: 20–30 € pro Tag
  • Shortboard: 20–30 € pro Tag
  • Wetsuit: 10–15 € pro Tag (oft im Board-Preis enthalten)
  • Kombi-Paket (Board + Wetsuit): 25–45 € pro Tag

Wochenpreise sind günstiger: Oft 5–6 Tagespreise für 7 Tage.

In teuren Destinationen wie Hawaii oder tropischen Resorts kann es teurer sein; in Marokko oder Indonesien deutlich günstiger.

Das richtige Board für dein Level wählen

Beim Verleih solltest du dein Level ehrlich einschätzen:

Anfänger (0–12 Monate Surf-Erfahrung)

Nimm immer ein großes Foamboard oder Longboard (mindestens 8 Fuß, besser 9 Fuß). Das Volumen sorgt für Stabilität und macht das Pop-up einfacher. Kein Anfänger sollte ein Shortboard leihen – das frustriert nur.

Intermediates (1–3 Jahre Erfahrung)

Ein Funboard oder Mid-Length (7–8 Fuß) ist ideal. Du kannst erste Turns üben, die Wellenwahl verbessern und das Board ist noch verzeihend genug.

Fortgeschrittene (3+ Jahre)

Du kannst ein Shortboard, Fish oder Hybrid wählen, je nach Wellenbedingungen. Bei kleinen, schwachen Wellen ist ein Fish sinnvoller als ein Shortboard.

Kaution und Schadensregelung – Was du wissen musst

Die meisten Verleihe verlangen eine Kaution (50–200 €, oft als Kreditkarten-Vorauthorisierung). Kläre vorher:

  • Was zählt als normale Abnutzung vs. Schaden?
  • Gibt es eine Schaden-Versicherung oder Damage Waiver?
  • Wie werden Ding-Repairs (kleine Reparaturen) berechnet?
  • Was passiert bei Totalverlust (das Board wird vom Meer weggespült)?

Tipp: Fotografiere das Board vor der Übernahme auf allen Seiten – als Beweis für vorhandene Vorschäden.

Surfboard-Verleih vs. Surfschule – Was ist besser?

Viele Surfer kombinieren beides: An manchen Tagen nimmst du Unterricht (Surfschule), an anderen Tagen leihst du dir nur das Board und surfst auf eigene Faust. Das ist oft die beste Mischung aus Lernfortschritt und Eigenständigkeit.

Eine Surfschule bietet:

  • Anleitung und Technik-Feedback
  • Sicherheit durch erfahrene Lehrer
  • Equipment inklusive

Ein reiner Verleih bietet:

  • Günstigere Option für eigenständige Sessions
  • Freie Zeitgestaltung
  • Ideal für Surfer, die die Basics beherrschen

Fazit: Leihen und genießen!

Ein guter Surfboard-Verleih ist dein Schlüssel zu einem entspannten, kostengünstigen Surf-Erlebnis. Egal ob im Urlaub in Portugal oder auf Tagesausflug an die Nordsee – mit dem richtigen Board, fairen Preisen und gutem Service steht deinem Surf-Genuss nichts im Wege. Vergleiche Angebote, hol dir Beratung und wage den Sprung ins Wasser!

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